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Die WIENER COMEDIAN HARMONISTS
– Wiedergeburt des Originals

Zwei Tenöre, zwei Baritone und ein Bass, allesamt im klassischen Gesang ausgebildet und ihr großartiger Begleiter ermöglichen es ihrem Publikum, die Lieder der Comedian Harmonists, die seit über achtzig Jahren im Archiv schlummerten, wieder in Originalfassung zu hören.

Die fünf Herren treffen genau diesen swingenden, lässigen und doch hoch artifiziellen Ton, durch den sie ihr Publikum mit Schlagern voller Lebensfreude und wehmütigen Liedern ohne falsches Pathos, mit Witz und Selbstironie in die berühmten Berliner Varietés der Zwischenkriegszeit entführen. Sie verleihen den absurd witzigen Texten der Lieder jene Portion Wiener Charme, die ihre Aufführung zu intelligenter Unterhaltung mit Herz werden lässt.

Die Mitglieder

Oleg Zalytskiy, Tenor

Geboren in Charkow, Ukraine

Ausbildung

1993-1997 Musikschule-„B.Liatoschinskyi“ – Kontrabass, Musiklehrer und Dirigieren bei Prof. Anatolyi Grabowskyi und Prof. Vadim Smirnof
1997-2002 Staatshochschule der Künste-„I.P.Kotljarewskyi“ Charkow – Studienabschluss mit Diplom: als Orchestermusiker und Musiklehrer
Seit 2003 Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz – Kontrabass bei Prof. Alfred Krawagna
Privater Gesangsunterricht seit 2002 bei Ewgenia Miroschnichenko (Kiev, Ukraine), Aleksandr Antonenko (Riga), Prof. Ilko Natchev(Bulgarien), Prof. Joanna Borowska (Isser-Borowski) Graz, Nino Machaidze (Georgien), Marina Poplavskaja(Russland), Piotr Beczala(Polen)

Beruflicher Werdegang

1997-2003
Solist im Chor “Pervaya Stolitsa“ Charkow unter der Leitung von Wiacheslaw Boiko
2001 Diplom beim internationalen Chor Wettbewerb Gainowka
2006 Domkantorei(Graz)
2004-2007 Opernhaus Graz GmbH 1.Tenor (Opernchor)
2007-2008 Staatstheater Stuttgart 1.Tenor (Opernchor)
Seit 2008 Mitglied des Wiener Staatsopernchors 1.Tenor und des Chors der Salzburger Festspiele 1. Tenor

Solistische Tätigkeiten an der Wiener Staatsoper

Ein Offizier (G. Rossini „Der Barbier von Sevilla“)
Vorsänger (P. I. Tschaikovskiy „Eugen Onegin“)
2. Arbeiter (D. Schostakowitsch „Lady Mackbeth von Mzensk“)

Gerhard Reiterer, Tenor

Gerhard Reiterer stammt aus Oberösterreich – Innviertel.

Ausbildung

Als Kind erhielt er zunächst Trompetenunterricht.
Gesangsstudium an der Anton Bruckner Universität Linz sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in den Klassen Lied, Oratorium, und Oper. Diplom mit Auszeichnung.
Meisterkurse und Unterricht bei Andreas Lebeda, Kurt Widmer, Karl Oblasser, Constantin Zaharia und Ingrid Doll.

Beruflicher Werdegang

Das Repertoire des lyrischen Tenors erstreckt sich von Alter Musik, bis zu Lyrischen Opernpartien, Operette und Musical, und auch Zeitgenössischer Musik. Solist in zahlreichen Bach Kantaten, in Bachs Matthäus und Johannespassion sowie in der Schöpfung von Haydn. Weitere Engagements bei Brahms Festivals Mürzzuschlag (mit K.C. Schuster), Wiener Festwochen, Carinthischer Sommer Ossiach (Martin Haselböck), Buxtehudenacht Linz (Christian Schneider)
Internationale Auftritte und Gastspiele führten ihn u.A. nach Italien an die Mailänder Scala sowie nach New York in die Carnegie Hall („Ein Sklave“ Salome), außerdem nach Deutschland, Luxemburg, Südkorea, Israel, Chile, Taiwan und Japan.
Seit März 2009 ist Gerhard Reiterer Mitglied des Wiener Staatsopernchores und tritt als solches auch immer wieder solistisch in Erscheinung:

Solistische Tätigkeiten an der Wiener Staatsoper

„Haushofmeister“ in Rosenkavalier (Richard Strauss)
„Zimmerkellner“ in Arabella (Richard Strauss)
„Ein Sklave“ in Salome (Richard Strauss)
„Der Perückenmacher“ in Ariadne auf Naxos (Richard Strauss)
„Erster Gefangener“ in Fidelio (L.v. Beethoven)
„Giuseppe“ in La Traviata (G. Verdi)
„Ein Notar“ in La Sonnambula (V. Bellini)
„Leibbojar“ in Boris Godunov (M. Mussorgski)
„Erster Vorarbeiter“ in Lady Macbeth von Mzensk (D. Schostakowitsch)
„Der Obstverkäufer“ in La Boheme (G. Puccini)
„Usciere“ in Lucrezia Borgia (G. Donizetti)

Johannes Gisser, Bariton

Der Bassbariton stammt aus Wien – Rodaun.

Ausbildung

Erste musikalische Erfahrungen sammelte er als Mitglied der Wiener Sängerknaben in den Jahren 1975 – 1979. Daneben lernte er Klavier, Geige und Klarinette.
Nach der Matura am Wiener Musikgymnasium studierte er Musikerziehung an der Hochschule für Musik in Wien mit den Hauptfächern Klavier (Prof. Anna Pfeiffer) und Gesang (Prof. Uwe C. Harrer und Prof. Kurt Hofbauer). Diplomprüfung mit Auszeichnung 1991.

Beruflicher Werdegang

Ab 1990 arbeitete er als Korrepetitor am Stadttheater St.Pölten.
Seit 1997 ist Johannes Gisser Mitglied des Wiener Staatsopernchores und tritt als solches auch immer wieder solistisch in Erscheinung. Neben vielen Solopartien in der Wiener Staatsoper Engagement als „Soldat“ in Verdis „Jerusalem“ beim Gastspiel an der Mailänder Scala 2001 (Dir.: Zubin Mehta) und als „2.Gefangener“ in Beethovens „Fidelio“ bei den Salzburger Festspielen 2009 unter Daniel Barenboim. Weitere Gastspiele führten ihn u.A. nach Deutschland, Holland, Griechenland, Norwegen, Taiwan und Japan.
Neben seiner Tätigkeit in der Wiener Staatsoper ist ihm vor allem die Kirchenmusik ein großes Anliegen, er ist seit 2003 Solist der Wiener Hofmusikkapelle. Unter der Leitung von Zubin Mehta sang er hier 2016 die Basspartie in Haydns „Paukenmesse“.

Die Bass-Solopartien von „Messiah“ (Händel), „Johannespassion“, „Weihnachtsoratorium“ (Bach), „Schöpfung“(Haydn) und Mozart-Requiem gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Mendelssohns „Elias“ und Schuberts Liederzyklen „Winterreise“ und „Schwanengesang“.

Bei den Wiener Comedian Harmonists wirkte er zunächst als Pianist, im Mai 2015 wechselte er wieder zum Gesang und übernahm die Stelle des ersten Baritons.
Eine weitere künstlerische Vorliebe ist ihm die Pflege des Wienerliedes.

In seiner Freizeit ist der begeisterte Läufer, Sporttaucher und Bergwanderer überwiegend in der freien Natur anzutreffen.

Martin Thyringer, Bariton

Geboren in Wien

Ausbildung

BORG für Musik, Abschluss mit Matura
Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien,
zentrales künstlerisches Fach: Horn.
Gesangstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst
in Wien bei Prof. Franz Donner.
Privater Gesangsunterricht bei Prof. Gerhard Kahry und Prof. Franz Lukasovsky

Beruflicher Werdegang

Mitglied des Wiener Staatsopernchores seit 1995

Solistische Tätigkeiten an der Wiener Staatsoper

Der Freischütz – Ein Jäger
Fedora – Michele
Guillaume Tell – Ein Jäger
La Juive – 2. Bürger
Le Prophète – Anabaptist
Lohengrin – Brabantischer Edler
Macbeth – Diener Macbeths
Roberto Devereux – Vertrauter Nottinghams

Hermann Thyringer, Bass

Geboren in Wien.

Ausbildung

Erster Klavierunterricht mit 6 Jahren.
Studium Wiener Horn an der Hochschule fur Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Roland Berger ab 1984
Matura 1989 am Wiener Musikgymnasium Neustiftgasse
Diplom Horn Konzertfach 1992
Gesangsstudium bei Professor Gerhard Kahry an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien ab 1991

Beruflicher Werdegang

Mitglied des Wiener Staatsopernchors seit 1994
Seit 2001 Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle

Solistische Tätigkeiten in der Wiener Staatsoper

„Ein Diener“ Macbeth ( G.Verdi)
„Ein Bote“  Macbeth  ( G. Verdi)
„2. Lakai“ Rosenkavalier ( Richard Strauss)
„Verschwörer“ Sizilianische Vesper (G. Verdi)
„4. Diener“ Capriccio ( Richard Strauss)

Solistische Tätigkeiten bei den Salzburger Festspielen

„2.Lakai“ Rosenkavalier (Richard Strauss)

György Handl, Pianist

Geboren in Ungarn.

Ausbildung

Studien an der Ferenc Liszt Universität für Musik in Budapest, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und am Konservatorium Wien Privatuniversität.

Beruflicher Werdegang

Konzertauftritte als Klavierbegleiter und Organist in Ungarn, Österreich, der Slowakei, Rumänien, Deutschland und Polen.
Als Korrepetitor wurde er bisher u.a. an den Budapester Theatern „Vígszínház“ und „Pesti Színház“, am Festspielhaus St. Pölten und bei den Bregenzer Festspielen engagiert.
György Handl ist ständiger Klavierbegleiter des Chorus sine nomine und Pianist der Wiener Comedian Harmonists.

Manfred Schiebel, Pianist

Geboren in Wien, erhielt er seine erste musikalische Ausbildung bei den Mozart-Sängerknaben, Wien. Nach seiner Matura studierte er an der Wiener Musikhochschule Dirigieren bei Prof. Karl Österreicher, Korrepetition bei Dr. Harald Goertz und Klavier bei Prof. Thomas Kreuzberger.

Er begann schon während seiner Schulzeit mit diversen Sängern und Gesangspädagogen zusammen zu arbeiten, heute erstreckt sich die Liste der Künstler mit denen er in Konzerten aufgetreten ist über Sänger wie Grace Bumbry, Mojca Erdmann, Daniela Fally, Sona Ghazarian, Edita Gruberova, Soile Isokoski, Edith Lienbacher, Eva Lind, Alexandra Reinprecht, Mara Zampieri, Franco Bonisolli, Johan Botha, Ildebrando d’Arcangelo, Miro Dvorsky, Peter und Paul Edelmann, Ferruccio Furlanetto, Sebastian und Heinz Holecek, Jewgenij Nesterenko, Leo Nucci, Samuel Ramey, Sebastian Reinthaller, Giuseppe Taddei, Georg Tichy, Rainer Trost, uvm. bis zu den Wiener Sängerknaben und den Wiener Comedian Harmonists, mit denen er seit 2015 immer wieder zusammenarbeitet.

Auch mit Größen von Gesangspädagogen wie Walter Berry, Hilde Zadek, Ruthilde Boesch, Thomas Hampson, Helena Lazarska, Martha Eggerth, Julia Hamari, Bernarda Fink, Patricia Wise, uvm. arbeitete er in Meisterkursen und privat zusammen.

Er trat weiters als Assistent bekannter Dirigenten und Chorleiter in Erscheinung, wie z.B. Edgar Seipenbusch, Peter Keuschnig, Carlos Kalmar, Franz Gerstacker, Agnes Grossmann oder Gerhard Track.

Er unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (seit 2002) als Solokorrepetitor sowie als Opernchorleiter, außerdem lehrt er an der MUK Privatuniversität – ehemals Konservatorium Wien (seit 1991), wo er auch vertretungsweise die Klavier-Vokalbegleitungsklasse übernahm. Meisterkurse für Sänger und Pianisten führten ihn in verschiedene europäische Länder, wie z.B. Polen, Estland, Finnland, Griechenland, Russland, u.a., aber auch z.B. in den Iran und nach Kuba.

Auf mittlerweilen 5 Kontinenten war er als Pianist, Dirigent und Organist zu hören, CD’s wurden auch mit von ihm komponierten Werken aufgenommen. Liederabende gab er nicht nur in allen Teilen Europas (Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Griechenland, Finnland, Estland, Weißrussland, u.a.) sondern auch in New York, Seoul, Teheran, Havanna und Peking. 12 Jahre hindurch leitete er mit großem Erfolg die Chorvereinigung “Jung-Wien”, die er im In- und Ausland zu großen Erfolgen führen konnte, so z.B. im Rahmen eines Konzertes für das thailändische Königshaus, in Malaysia, Singapur und bei Tourneen quer durch Europa. Seit 2011 liegt das Festival “Klassik im Advent” auf der Gerlitzen in knapp 2000m Höhe in Kärnten musikalisch-künstlerisch in seinen Händen.

Sein reichhaltiges Wissen und das große Interesse an allen Stilrichtungen der Musik, so z.B. auch im Genre Theater- und Kabarettmusik, mit dem er Auftritte mit Größen wie Elfriede Ott, Fritz Muliar oder Kristina Sprenger absolvierte, macht ihn zu einem sehr geschätzten und bei Sängern und Künstlern aller Sparten begehrten Begleiter und Musiker.

Seit einiger Zeit beschäftigt er sich zusammen mit seinem polnischen Duopartner Marcin Kozieł auch intensiv mit 4-händiger Klaviermusik der letzten 3 Jahrhunderte; sie traten gemeinsam bei Konzerten in verschiedenen Teilen Österreichs und Europas auf, wie z.B beim Niederschlesischen Musikfestival in Polen oder für die österreich. EU-Präsidentschaft in Lettland, sowie in Italien.

Richard Reiter, Pianist

geboren in Steyr, Oberösterreich

Ausbildung

von 1977 – 1982 Mitglied der Wiener Sängerknaben, anschließend Besuch des Musikgymnasiums (Matura 1987)  und der Anton-Bruckner-Uni in Linz. (Klavier- Konzertfach- Diplom und Klavierlehrer- Diplom 1989. Es folgen Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in den Fächern Gesang und Korrepetition sowie am Konservatorium der Stadt Wien im Fach Dirigieren.

Beruflicher Werdegang

Über 350 Konzerte als Wiener Sängerknabe, zahlreiche Preise als Pianist und Begleiter beim Jugend- Wettbewerb Prima La Musica. Stipendiat der Firmen Bösendorfer und Steinway. Mitglied des Arnold-Schönberg-Chors und des ORF-Chors. Seit seinem 19. Lebensjahr leitet er eine Klavierklasse an der größten Musikschule Europas in Linz. Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland als Pianist und Korrepetitor u.a. mit Musikern der Wiener Philharmoniker und der Wiener Symphoniker sowie Sängern der Wiener Staats- und Volksoper. Seit Dezember 2016 Pianist der Wiener Comedian Harmonists.

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